Tag 25 - Donnerstag, 07. Oktober 2021: Kapstadt

Wann hat man das schon mal: Man zieht die Vorhänge im Hotelzimmer auf und schaut auf den Tafelberg in mehr oder weniger unmittelbarer Nähe. Und aus einem anderen Fenster auf Signal Hill...

Guten Morgen...

Impressionen aus dem Mount Nelson Hotel in Kapstadt

Heute war unser letzter und 25. Tag hier in Südafrika, und um 17:45 Uhr ging es mit LH 577 zurück ins herbstliche Frankfurt. Aber zuerst - nach dem wieder auf der Terrasse bei herrlichstem Wetter eingenommenen Frühstück - mussten wir noch etwas erledigen: Die handgenähten südafrikanischen Kultschuhe von Veldskoen kaufen. Und zwar direkt beim Hersteller. Vollkommen ungewohnt - zumindest für mich -: Nicht in einem Factory Store, sondern direkt im Großraumbüro des Unternehmens in einem Industriegebiet auf Paarden Eiland. 2016 gegründet und auch in Deutschland über einen Partner in Remscheid erhältlich - ich kannte die Marke allerdings noch nicht, was wohl an der überschaubaren Distribution in Deutschland liegen mag. Auf jeden Fall ein interessantes Erlebnis, selbst einer der beiden Unternehmensgründer war vor Ort und arbeitete mit einer Mitarbeiterin an irgendeinem Projekt, während wir mit einem anwesenden Vertriebsmitarbeiter über unsere Schuhe diskutierten und umfassend beraten wurden.

Veldskoen Büro in Kapstadt

Zurück im Hotel ging es dann ans Packen - diesmal endgültig und flugfertig, nachdem während der gesamten Reise bisher viele Dinge im Auto geblieben sind.

Wir waren erst einmal froh, dass wir Premium Economy geflogen sind, ich weiß nicht, wie wir das Gepäck ansonsten nach Hause bekommen hätten ohne Übergepäck zu bezahlen.

Noch mal in die Sonne an den Pool und dann die relativ kurze Strecke zum Internationalen Flughafen Kapstadt in Angriff zurückgelegt.

Belmond Mount Nelson Hotel, Cape Town
Das Verabschiedungskomittee im Mount Nelson

Die Fahrzeugrückgabe bei Europcar funktionierte schnell und reibungslos - nun bin ich natürlich auf die Abschlussrechnung gespannt, die man mir vor Ort nicht aushändigen wollte. Auch den randvollen Tank hat man mir nicht bestätigt. Etwaige Fahrzeugschäden, die "plötzlich" und ohne mein Beisein entdeckt und auf der Rechnung aufgeführt werden, wären mir egal, da ich wie immer das Premiumpaket ohne SB und Unterboden-, Glas- und Reifenschutz genommen habe. Dies ist übrigens grundsätzlich zu empfehlen, wobei man alternativ die Kombination Fahrzeugmiete und getrennte Versicherung über einen deutschen Versicherer (z.B. ergo) prüfen sollte, kann signifikant günstiger sein!

Am Check-in Schalter der Lufthansa war auch nichts los. Da konnten wir uns sogar noch die Zeit nehmen, beim Zoll die Rückerstattung der Mehrwertsteuer zu beantragen. Musste man direkt am Zollschalter machen, da die Tax refund-Schalter aktuell offenbar geschlossen ist - bin gespannt, wie es weitergeht...Die Erstattung soll per Post kommen.

Der Flieger selbst war dann auch bei weitem nicht ausgebucht, so dass man auch in der Eco hätte in nicht belegten Viererreihen schlafen können. Und offenbar hat sich seit unserem Hinflug am 12. September auch das Aussteigeprozedere geändert: Wie früher konnte man aufstehen, sobald die Anschnallzeichen erloschen waren, es wurden also nicht mehr jeweils drei Reihen von vorne nach hinten aufgerufen. Wäre der Flug ausgebucht gewesen, hätte es wieder ein Gedränge im Zentimeterabstand gegeben.

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